Incredible Ibiza

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Ibiza – Die Anreise – Tag 1

 

Oh Ibiza… vor vielen vielen Jahren war ich schon mal hier. Auf dieser zauberhaften Insel die einen ganz falschen Ruf hat, auch ich damals auf der Suche nach Clubs, Partys und Knutscherei, in diesen furchtbaren Großraumdiscos, die damals schon 80 Mark Eintritt verlangten, brutal-heiß waren, mit viel zu vielen Menschen. Wahrscheinlich hab ich das vor 20 Jahren anders empfunden und schätzungsweise fand ich´s geil im Bauchnabelhohen Schaum im Amnesia zu stehen, Schaumparty und so. Wenn ich das so schreibe, fällt mir ein, dass Schaumpartys damals allgemein hoch im Kurs standen. Selbst in der Bayreuther Rotmaincenter-Garage gab´s mal eine. Was ´n Schmarrn. Gut, heut bin ich auch mittelalt und seh das anders.

 

In jedem Fall wollte ich schon lange Zeit wieder mal nach Ibiza. Auf der Suche nach Buchten, abgelegenen Stränden, feinen Strandbars, netten Orten mit bezaubernden Gässchen und kleinen Tapasbars. Chillige Musik und keine Technobeats, die hübsche Seite der Insel und kein überlaufenes Mohrloch, wie meine liebe Begleitung Susi sagt, Play d‘en Bossa.

 

Und genau das hab ich gefunden. Die Insel hat alles und noch viel mehr gehalten, was ich mir von ihr versprochen hatte. Und ich kann nur jedem, jeden Alters raten, dieses kleine Eiland, nur eine Stunde 50 von Deutschland entfernt, zu erkunden. Betonung liegt auf erkunden! Immer am selben Beach, nur am Hotelpool, käme für mich nie infrage. Dazu ist die Welt viel zu schön, viel zu viel zu entdecken, zu erleben. Ausruhen kann ich mich zuhause. Im Urlaub will ich was sehen. Was bei mir den Begriff Urlaub vielleicht dann auch nicht ganz trifft. Meine Art ist wohl eher Reisen, nicht Urlaub.

 

Susi und ich fanden im Vorfeld ein fantastisches Hotel mit gutem Vor-Season-Angebot. Das Sol House Ibiza Rocks in San Antonio. Aber nicht im grässlichen, Engländer überlaufenen Teil von San Antonio, sondern an einer hübschen Bucht gelegen. Das Hotel kann ich zu 1000% empfehlen. Paar flippige Köpfe hupften auch da rum, aber tatsächlich auch das ein oder andere Kleinkind oder auch Paare, ältere, mittelalte, alles dabei. Mitte Mai wars natürlich auch noch nicht ausgebucht, was ich ja auch sehr bevorzuge. Zwei Pools, einer mit direktem Strandzugang, der andere auf dem Dach, Infinity Pool und so. Auf der Dachterasse gabs dann auch jeden Abend vorzügliche Mukke von immer wechselnden DJ´s. Da zu sitzen mit diesem Hhhhammer Indian Gin Tonic (leicht rosa der Gin und dann mit ner Erdbeere drin – WAHNSINN) und den Sonnenuntergang zu verfolgen, aus der gleichen Sicht wie vom legendären Cafe del Mar – ein absoluter Traum. Also nochmal, absolute Hotelempfehlung: https://www.ibizarocks.com/solhouseibiza/

 

Los ging unser Flieger wie immer zu unmenschlicher Uhrzeit, irgendwas um 6… dieses frühe Aufstehen, mitten in der Nacht, dieses zwanghafte versuchen vorher noch genug Schlaf zu kriegen, schlaucht mich immer ziemlich. Aber was soll´s. Nützt ja nix. Der Engel von Schwiegermama fährt uns irgendwann um 4 Uhr nachts zum Flughafen – Danke Anita, an dieser Stelle, für all das was du immer für uns tust! Mit leichter Verspätung sitzen wir dann im Flugzeug… aber los geht’s nicht. Kommt prompt schon die Durchsage „es tut uns leid, wir haben ein technisches Problem. Wir müssen ihr Gepäck wieder ausladen, da der Feuerlöscher im Gepäckraum nicht geht. Bringen das Gepäck aber bis spätestens morgen früh in ihr Hotel“. Ah ok… also ich behaupte mal, dass ich keinerlei Flugangst habe, aber die Info, dass mein Gepäck nicht mit darf, weil der Feuerlöscher nicht funktioniert, ich aber schon, die fand ich dann doch ein wenig uncool. Ich meine, ist das nicht doof, wenn´s unter mir brennt??!??! Schön, dass meine schönsten Sommerkleider nicht verbrennen. Aber die kann ich auch nicht mehr anziehen, wenn ich das tue. Also Air Berlin, da solltet ihr euch künftig vielleicht anders ausdrücken.

 

Heil in Ibiza angekommen (ich muß zugeben, mit dieser Feuerlöscher Info war ich da besonders froh drum), durften wir den 2 völlig überforderten, weil wahrscheinlich gerade noch geschlafen, Damen am Airport unsere Hoteladressen geben und exakt beschreiben, wie unser Koffer aussieht. Nun, das Flugzeug war voll, wieviel passen da rein? 200 Deutsche, der Großteil schon recht genervt, steht also bei diesen 2 spanischen Airport-Angestellten, die offensichtlich weder Bescheid wussten, dass gleich so ein Stress auf sie zukommt, noch wussten wie sie ihren PC zu bedienen hatten. Soll heißen, es hat uns durchaus etwas Zeit von unserm 4-Tagestrip geraubt… Aber gut, wir wollen ja mal entspannt bleiben und können es eh nicht ändern und nichts schlimmeres als motzende Touris, die nur schlechte Laune verbreiten, hinter mir stehen und noch stinken wie Sau. Nicht mit mir, nicht auf diesem herrlichen Kurztrip auf den ich mich freute wie ein Schnitzel!

 

Folgt mir… bald geht’s weiter…

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