Lost im Labyrinth đŸ‘»

Ich hab mich ins Labyrinth verlaufen. Also nicht im Labyrinth, sondern INS Labyrinth. Muss man auch erstmal schaffen. Aber mein Freund Google hat mich direkt dahin gelotst, wenn ich eigentlich auch woanders hin wollte, nÀmlich ins Felsen-Hospital & in den Atombunker.

Egal. Das Labyrinth ist ein erschlossener Zugang zu den Tunneln wie es wohl etliche im Burgberg geben soll. Einige sind fĂŒr Touris wie mich geöffnet. Man steigt also erstmal einige Treppen hinunter, es beginnt nach Keller, Moder und alt zu riechen und schon gehts los, hinein in die GĂ€nge eines Labyrinths. SpĂ€rlich beleuchtet, Laternen hĂ€tte man sich der Stimmung wegen mitnehmen können oder auch des Lichts wegen, aber gibt ja zum GlĂŒck auch Handy-Taschenlampen. Denn einige Stellen sind durchaus dunkel. Es stehen alle paar Meter Statuen der ungarischen Geschichte rum. Nun ja, die Jungs sind alle aus der Zeit ums Jahr 1000 rum. Und nun ihr, wieviele Ungarn aus 1000 kennt ihr so? Entsprechend interessant find ich das ganze.

Schön ist, dass es auch einen Maskenball gibt. Also dargestellt. Nicht dass ihr noch denkt ich war feiern mit paar Ungarn irgendwo im Keller. Da kannst hinter Gittern Puppen in tollen Kleidern a la Sissi bewundern und hörst dabei hĂŒbsche alte Musik, wohl aus der damaligen Zeit, aber die ist ganz nice anzuhören in dieser Kulisse.

All around, kann man schon mal machen, muss man aber nicht. Aber zum GlĂŒck wars das noch nicht… denn kurz vorm Ausgang hör ich eines meiner klassischen Lieblingslieder, Name natĂŒrlich unbekannt, aber ganz sicher aus nem Sissi Film, Treppen fĂŒhren nach oben in einen kleinen Kinosaal, völlig finster, aber auf einer kleinen Leinwand werden alte Filme gezeigt, schwarz weiß oder besser schwarz gelb, noch mit so ner uralt Kamera und flackerndem Bild wie es die Zeit damals halt konnte, untermalt mit klassischer Musik und diesem permanentem rauschen auf dem Tonband, was diesen besonderen Charme ausmacht. Es könnt mich wieder mal nicht mehr verzaubern. Ich weiß nicht wielang ich da stand und zuhörte. Ne Stunde wars sicher. Bis halt die Japsen kamen. Hey nichts gegen Japaner, aber ich frag mich, ob’s bei euch keine Kinos gibt? Ich mein, noch nicht bis zu euch durchgedrungen, dass man da die Klappe hĂ€lt? Stattdessen laufen sie ein mit einem rießen LĂ€rm, Tsching Tschang Tschung, knipsen ihre blöden Fotos, kommen nicht auf die Idee, dass da vielleicht wer zuhören möchte und sind zum GlĂŒck gleich wieder weg. Keine Zeit fĂŒr den Moment, Foto, fertig. Schlimm! Aber wer weiß, vielleicht kennt man in Japan auch diese berĂŒhrende Art von Musik nicht. Die Art von schwarz weiß Film, vielleicht finden die das alles doof, so wie ich lĂ€rmende Bollywood Filme (ja, ich weiß, Bollywood = nicht Japan = Indien) doof finde, oder ihre winkenden Katzen. Who knows?

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